Datenschutz
Diese Erklärung beschreibt, was ano-link.de tatsächlich speichert. Sie ist auf diesen Dienst zugeschnitten und enthält keine Absätze über Verarbeitungen, die es hier nicht gibt.
Kurz gefasst
- Kein Konto, keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse nötig.
- Kein Cookie, kein Tracking, keine Werbeprofile — deshalb auch kein Einwilligungsfenster.
- Keine Einbindung fremder Server: Schriften und alle übrigen Dateien kommen von dieser Domain.
- Gespeichert wird die Zieladresse, der Code, der Zeitpunkt und eine Tagessumme der Aufrufe. Die vollständige Liste steht weiter unten.
- Der Teil einer Adresse hinter dem Rautezeichen # erreicht diesen Server technisch nie.
Verantwortlicher
- Verantwortlich im Sinne der DSGVO
- Marcel Leingang, Caro Webdesign
Jahnweg 2, 26203 Wardenburg, Deutschland - kontakt@ano-link.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht zu benennen: Die Voraussetzungen des § 38 Abs. 1 BDSG liegen nicht vor, weil nicht mindestens zwanzig Personen ständig mit automatisierter Verarbeitung beschäftigt sind und die Kerntätigkeit nicht in umfangreicher Überwachung besteht.
Der Teil hinter dem Rautezeichen
Dieser Abschnitt unterscheidet ano-link von anderen Kurzlink-Diensten, deshalb steht er weit oben.
Manche Adressen tragen hinter einem # einen Schlüssel — bei secret-note.de zum Beispiel den Schlüssel, mit dem die Nachricht im Browser entschlüsselt wird. Browser senden diesen Teil bei einem normalen Seitenaufruf nie an den Server. Sobald jemand eine solche Adresse aber in ein Eingabefeld einfügt, ist sie gewöhnlicher Formularinhalt — und würde mitsamt Schlüssel übertragen, gespeichert und mitgesichert werden.
Deshalb trennt der Browser, bevor etwas gesendet wird. Das Skript dieser Seite schneidet die eingegebene Adresse am ersten # ab und schickt nur den vorderen Teil an den Server. Übertragen wird zusätzlich ein einzelnes Kennzeichen: dass am Original ein solcher Teil hing. Was darin stand, verlässt Ihren Browser nicht.
Der fertige Kurzlink wird örtlich wieder zusammengesetzt und angezeigt. Beim späteren Aufruf hängt Ihr Browser den Schlüssel selbst an das Ziel an. Der Server sieht ihn in keinem Schritt — weder in der Datenbank, noch im Protokoll, noch in einer Sicherung.
Damit das keine bloße Zusage bleibt, weist der Server eine Adresse mit # ausdrücklich zurück, statt sie stillschweigend abzuschneiden, und die Datenbank selbst lässt solche Einträge nicht zu. Das ist Datenschutz durch Technikgestaltung nach Art. 25 DSGVO — und zugleich der einzige Weg, wie das Verfahren auch dann hält, wenn jemand die Seite umbaut.
Eine Einschränkung gehört zur Ehrlichkeit dazu: Wer den fertigen Kurzlink samt Schlüssel weitergibt, gibt den Schlüssel mit weiter. Der Kurzlink ist danach genauso vertraulich zu behandeln wie die ursprüngliche Adresse.
Verarbeitungen im Einzelnen
Aufruf dieser Seiten
- Daten
- Beim Abruf jeder Datei protokolliert der Webserver technisch bedingt IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragte Adresse, Statuscode, übertragene Menge, Herkunftsseite und Browserkennung. Bei einem Kurzlink steht in der angefragten Adresse dessen Code, nie der Teil hinter #. Tritt dabei ein Fehler auf, hält das Fehlerprotokoll des Webservers ihn samt IP-Adresse fest.
- Zweck
- Auslieferung der Seite, Betriebssicherheit, Aufklärung von Störungen und Angriffen.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb.
- Speicherdauer
- Die Protokolle werden wöchentlich gewechselt; jede Datei wird spätestens nach fünf Wochen automatisch gelöscht. Ausgewertet werden sie nur bei einer Störung oder einem Angriff.
Die Anwendung selbst schreibt kein Protokoll je Anfrage. Aufgezeichnet werden nur Programmfehler — und dabei niemals die Zieladresse eines Kurzlinks.
Einen Kurzlink anlegen
- Daten
- Die eingegebene Zieladresse (ohne den Teil hinter #), der vergebene Code, der Zeitpunkt, ein Kennzeichen für den Durchreiche-Modus, ein gewähltes Ablaufdatum und der Prüfwert des Verwaltungsschlüssels. Dazu für sieben Tage ein Prüfwert der Quelle (siehe „Prüfwerte statt IP-Adressen“). Keine IP-Adresse im Klartext, keine Browserkennung, keine E-Mail-Adresse.
- Besonderheit
- Eine Zieladresse kann selbst personenbezogene Daten enthalten, etwa einen Namen im Pfad oder einen Einladungscode. Sie wird deshalb wie ein personenbezogener Datensatz behandelt: nicht öffentlich durchsuchbar, keine Liste zuletzt angelegter Links, kein Abruf beliebiger Codes ohne Bremse.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Bereitstellung des angefragten Dienstes.
- Speicherdauer
- Bis zur Löschung. Kurzlinks, die nie aufgerufen wurden, werden zwölf Monate nach dem Anlegen automatisch entfernt. Bei Einmal-Links wird nach zwölf Monaten nur die Zieladresse gelöscht, gleich ob sie geöffnet wurden oder nicht. Wurde ein Ablaufdatum gewählt, gilt dieses. Abgeschaltete Codes bleiben ohne Ziel bestehen, damit sie nicht neu vergeben werden.
Den Verwaltungsschlüssel prüfen
- Daten
- Gespeichert wird nur ein Prüfwert (SHA-256) des Schlüssels, nie der Schlüssel selbst. Er wird genau einmal angezeigt.
- Zweck
- Der Ersteller soll seinen eigenen Kurzlink abschalten können, obwohl es keine Konten gibt.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer
- Solange der Kurzlink besteht.
Aufruf eines Kurzlinks
- Daten
- Je Kurzlink und Kalendertag werden zwei Zahlen fortgeschrieben: vermutete Menschen und erkannte Vorschau-Programme. Dazu wird festgehalten, wann der Link zuletzt geöffnet wurde (ein Vorschau-Abruf zählt dabei nicht); dieser eine Zeitpunkt wird bei jedem weiteren Aufruf überschrieben. Eine Liste einzelner Aufrufe entsteht nicht — keine IP-Adresse, keine Browserkennung, keine Herkunftsseite. Aus diesen Angaben lässt sich niemand wiedererkennen.
- Zweck
- Erkennen, ob ein Kurzlink noch benutzt wird, und Grundlage für die Löschung nie benutzter Links.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer
- Die Tageszahlen 90 Tage, danach automatische Löschung. Der Zeitpunkt des letzten Aufrufs so lange wie der Kurzlink selbst.
- Nicht öffentlich
- Die Zahlen werden nirgends ausgegeben — weder öffentlich noch mit dem Verwaltungsschlüssel. Sie dienen allein dem Betrieb und zeigen, ob ein Kurzlink noch benutzt wird. Bei einem secret-note-Link würde ein sichtbarer Zähler verraten, ob die Nachricht bereits geöffnet wurde.
Die Weiterleitung selbst sendet Referrer-Policy: no-referrer. Die Zielseite erfährt dadurch nicht, über welchen Kurzlink jemand gekommen ist.
Vorschau: wohin führt ein Kurzlink?
- Daten
- Für die Anzeige auf /pruefen wird nur der Code abgefragt. Er wird nicht gespeichert, und die Abfrage zählt nicht als Aufruf.
- Wichtig
- Trägt die Adresse der Vorschauseite selbst einen Teil hinter #, bleibt dieser im Browser. Er wird ausschließlich örtlich an den angezeigten Weiter-Link gehängt und nie übertragen.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Missbrauchsmeldungen
- Daten
- Der gemeldete Code, der gewählte Grund, der Zeitpunkt und Ihr Freitext. Name und E-Mail-Adresse sind freiwillig; werden sie angegeben, stehen sie in diesem Freitext und werden mit der Meldung gespeichert. Dazu für einen Tag ein Prüfwert Ihres Netzbereichs (siehe „Prüfwerte statt IP-Adressen“).
- Benachrichtigung
- Über eine Meldung erhält der Betreiber eine E-Mail an ein Postfach auf demselben Server: Code, Grund, Zeitpunkt und Ihren Freitext, damit die Meldung binnen 24 Stunden bearbeitet und ihr Eingang bestätigt werden kann. Die Zieladresse des Kurzlinks und Ihre IP-Adresse stehen nicht darin. Die E-Mail wird nach Abschluss der Bearbeitung gelöscht, spätestens mit der Meldung selbst.
- Zweck
- Prüfung und Bearbeitung der Meldung, Nachweis eines funktionierenden Verfahrens, Rechtsverteidigung.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 DSA, ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Speicherdauer
- Sechs Monate nach Eingang, danach automatische Löschung. Der Prüfwert des Netzbereichs wird schon nach einem Tag gelöscht.
Prüfwerte statt IP-Adressen
- Daten
- Beim Anlegen eines Kurzlinks und bei einer Meldung bildet der Server aus Ihrer IP-Adresse einen kurzen Prüfwert (HMAC-SHA-256, 16 Zeichen). Eingerechnet wird bei IPv6 nur der Netzbereich (die ersten 64 Bit), bei IPv4 die Adresse – bei Meldungen auch dort nur der Netzbereich (die ersten drei Zahlenblöcke) –, zusammen mit einem Schlüssel, der nur im Arbeitsspeicher liegt und jeden Tag neu erzeugt wird. Die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Ist der Tag vorbei, ist der Schlüssel gelöscht, und der Prüfwert lässt sich keiner Adresse mehr zuordnen.
- Zweck
- Beim Kurzlink: eine Welle von Spam- oder Phishing-Links derselben Quelle gemeinsam finden und sperren zu können. Bei Meldungen: dem Betreiber zeigen, ob sie aus verschiedenen Netzen kommen. Über die vorläufige Sperre (siehe „Automatisierte Entscheidungen“) entscheidet dieser Prüfwert nicht: Dafür zählt der Server die Netzbereiche der Meldenden (bei IPv6 die ersten 48 Bit) nur im Arbeitsspeicher, unter einem Schlüssel, der ebenfalls nur dort liegt, höchstens 24 Stunden lang. Gespeichert wird diese Zählung nicht; ein Neustart des Dienstes leert sie.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse an der Abwehr von Missbrauch.
- Speicherdauer
- Beim Kurzlink sieben Tage, bei einer Meldung einen Tag. Danach wird der Prüfwert automatisch gelöscht; der Kurzlink bzw. die Meldung selbst bleiben bestehen.
Schutz vor Massenanlage und Missbrauch
- Daten
- Vor dem Anlegen löst Ihr Browser eine kleine Rechenaufgabe. Sie enthält keine Angaben über Sie und braucht keinen fremden Dienst — kein reCAPTCHA, kein Bot-Prüfdienst. Zusätzlich begrenzt der Server die Zahl der Anfragen je IP-Adresse, bei IPv6 je Netzbereich (/64 und zusätzlich /48). Den Namen des Zielservers gleicht er beim Anlegen und bei jedem Aufruf mit einer eigenen Sperrliste ab. Sie wird täglich um eine öffentliche Liste bekannter Phishing-Server ergänzt, die der Server dafür herunterlädt; übermittelt wird dabei nichts, und die Zielseite wird nicht aufgerufen.
- Besonderheit
- Diese Zähler stehen ausschließlich im Arbeitsspeicher, laufen nach wenigen Minuten ab und werden nicht in die Datenbank geschrieben. Es entsteht keine dauerhafte Aufzeichnung je IP-Adresse.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Abwehr von Missbrauch.
Werbeplatz
- Daten
- Der Werbeplatz im Fuß des Ergebnisses zeigt derzeit ausschließlich eigene Hinweise. Bild und Text liegen auf diesem Server. Es wird nichts von fremden Servern nachgeladen, kein Zählpixel gesetzt und keine Kennung vergeben.
- Beim Klick
- Erst wenn Sie eine Anzeige anklicken, verlassen Sie diese Seite. Was die aufgerufene Seite dann tut, liegt in deren Verantwortung. Der Verweis trägt rel="sponsored noopener".
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Keine Cookies, kein Tracking
Dieser Dienst speichert nichts auf Ihrem Gerät und liest nichts aus, was dort liegt. Es gibt keine Cookies, keine Zählpixel, keine Reichweitenmessung und keine Wiedererkennung über Browsermerkmale. § 25 TDDDG ist damit nicht einschlägig, und ein Einwilligungsfenster wäre eine Formalie ohne Gegenstand.
Eine einzige Ausnahme: Wenn Sie den Umschalter für helle oder dunkle Darstellung benutzen, merkt sich Ihr Browser diese Wahl örtlich. Das geschieht erst nach Ihrem ausdrücklichen Klick, dient allein der von Ihnen gewünschten Funktion (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG) und wird nirgendwohin übertragen. Löschen Sie die Websitedaten in Ihrem Browser, ist auch diese Angabe weg.
Keine Einbindung fremder Dienste
Schriften, Stilangaben und Skripte werden von dieser Domain ausgeliefert. Es gibt keine Einbindung von Google Fonts, kein CDN, keine Kartendienste, keine sozialen Schaltflächen und keine Analysewerkzeuge. Ihre IP-Adresse wird dadurch bei keinem Dritten bekannt.
Ebenfalls bewusst nicht gebaut: Der Server ruft eine eingegebene Zieladresse niemals selbst auf. Es wird kein Titel geholt, kein Vorschaubild und kein Symbol. Die Zielseite erfährt vom Anlegen eines Kurzlinks nichts.
Empfänger
Die Daten liegen auf einem gemieteten Server in einem Rechenzentrum in Deutschland (Düsseldorf). Den Server verwalten wir selbst; der Anbieter des Servers ist Empfänger als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Eine Übermittlung in Drittländer findet nicht statt. Darüber hinaus werden Daten nur weitergegeben, wenn wir dazu rechtlich verpflichtet sind, etwa auf eine behördliche Anordnung nach Art. 9 oder 10 DSA — und dann nur, soweit sie überhaupt vorhanden sind.
Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77).
Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO: Da die Verarbeitung auf ein berechtigtes Interesse gestützt ist, können Sie ihr aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht weiter, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen.
Ein Hinweis zur Auskunft, der offen gesagt gehört: Da wir zu einem Kurzlink weder IP-Adresse noch Kennung speichern, können wir einen Kurzlink in aller Regel keiner Person zuordnen. Für eine Auskunft oder Löschung brauchen wir deshalb den Code oder den Verwaltungsschlüssel — sonst ist der Datensatz für uns nicht auffindbar.
- Anfragen an
- kontakt@ano-link.de
- Zuständige Aufsichtsbehörde
- Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Prinzenstraße 5, 30159 Hannover
Automatisierte Entscheidungen
Es findet kein Profiling statt. Automatisch geschieht nur eines, und es betrifft einen Kurzlink, nicht die Person, die ihn angelegt hat: Gehen zu einem Kurzlink binnen 24 Stunden Meldungen aus mindestens drei voneinander unabhängigen Netzen ein, wird er vorläufig gesperrt. Die Zieladresse bleibt dabei erhalten, bis ein Mensch die Meldungen geprüft hat. Ob der Link gesperrt bleibt oder wieder freigegeben wird, entscheidet immer ein Mensch.
Änderungen
Ändert sich die Technik dieses Dienstes, ändert sich diese Seite mit. Maßgeblich ist die hier veröffentlichte Fassung.
Stand: Oktober 2026